ÜBER MICH

Als Psychologin und systemische Beraterin habe ich eine breite Basis, die durch einen bunten Mix anderer Methoden ergänzt wird: kreativ, körperlich, achtsamkeitsbasiert...

Meine Lern- und Ausbildungsweg

  • Studium der Psychologie M.Sc. (2010-2017)
  • 2-jährige Weiterbildung zur systemischen Beraterin (2015-2017)
  • 1-jährige Weiterbildung „Raum halten für sozialen Wandel und Gemeinschaft“ (2020)
  • Weiterbildung zu systemischen Therapeutin (seit 2023)
  • Weiterbildung „Arbeit mit inneren Anteilen in der Psychotherapie“ beim Institut für integrative Teilearbeit (seit 2024)
  • Weiterbildungen im Bereich Gemeinschaftsbildung, sozialer und ökologischer Wandel, ganzheitliches Projektmanagement, Dragon Dreaming, transformative Zusammenarbeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Seminare und Weiterbildungen in Gewaltfreier Kommunikation und Körper-& Nervensystemorientierter Prozessarbeit
  • Berufliche Tätigkeiten:
    • Bezugsbetreuerin in einer Wohngruppe für junge Frauen mit Essstörung (2019)
    • Selbstständig als Systemische Beraterin in eigener Praxis (seit 2020)
    • Psychologin in einer onkologischen Reha-Klinik (seit 2023). 

Meine Haltung

Meine Grundannahme ist, dass jeder Mensch, jede Gruppe und jedes System einzigartig ist. Und das jedes sogenannte „Problem“ ein Lösungsversuch ist. In der Beratung geht es darum zu verstehen, was das „Problem“ zu lösen versucht. Was ist die gute Absicht dahinter? Welches Problem will das Problem lösen? Mit diesem Verständnis begeben wir uns dann auf die Suche nach einer anderen Lösung…

In der Einzelberatung biete ich dir einen Raum, in dem du sich selbst erfahren kannst- mit allen Ecken und Kanten. Die eigene Landkarte erforschen und gestalten, darin möchte ich dich unterstützen. Es ist mir wichtig, kein weiteres Produkt der Selbstoptimierung anzubieten, sondern Raum zu bieten dich selbst besser kennenzulernen und in einen wohlwollenden Kontakt mit dir zu treten.

Unser Kopf ist hervorragend darin, sich in “unlösbare” Probleme zu manövrieren. Soll ich nun das tun oder jenes?

 

Doch schon Albert Einstein sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Besonders wichtig ist mir ein ganzheitlicher Ansatz. Das heißt, dass ich emotionale, körperliche und kognitive Elemente in meine Arbeit integriere. Dabei wird nicht nur gesprochen, sondern auch gespürt, bewegt, verkörpert, gemalt, geschwiegen. Durch einen sicher gehaltenen Raum kannst du dich fallen lassen und eintauchen in deine eigene innere Landschaft. 

Meine Forschungsfrage ist: Wie können wir einen inneren und äußeren Kulturwandel gestalten? Weg von Selbstoptimierung, Leistungsdruck, Isolation, Unterdrückung und Abspaltung hin zu radikaler (Selbst)Liebe, Verbundenheitsgefühl, Verantwortung und Integrität. 

Ich bin der Überzeugung, dass dieser kulturelle Wandel ein Prozess ist, der auf unterschiedlichsten Ebenen stattfinden muss: Von der Mikroebene, die sich in uns selbst befindet, bis hin zu äußeren Strukturen, die gesellschaftliche Reflektionen und Veränderungen verlangt.

Meine Vision ist eine Welt, in der wir Unterdrückungs- und destruktive Abspaltungsdynamiken überwunden haben: in uns und zwischen uns. In der wir uns Ganz fühlen und gleichzeitig als Teil dessen, was uns umgibt und so zu verantwortungsvollen Gestalter*innen unseres Lebens, unseres Umfeldes und der Welt werden.